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Mein Dezember

Autor: Erika | Datum: 10 Januar 2015, 05:27 | 1 Kommentare

Jetzt hab ich mich schon so lange nicht mehr gemeldet...

Dafür hab ich jetzt aber auch was zu erzählen ;)

Umzüge, Besuch, Weihnachten und Neujahr... alles in 1 1/2 Monaten!

 

Meine Zeit bei Familie Chan -Umzug 1                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       

Ende November bin ich in eine neue Gastfamilie gezogen.

Famile Chan hat mich wie eine Tochter aufgenommen, von Anfang an hab ich mich bei ihnen wohlgefühlt.

alt

Adam und Kannis sind schon seit 20 Jahren verheiratet und haben 2 Kinder, Abigail, die jüngste der zwei, und Abraham, er studiert grade in Deutschland ( sein Zimmer hab ich übernommen ).

 

Jeden Abend haben wir zusammen gegessen, dass hat mich sehr an zuhause erinnert. Kannis ist eine wundervolle Köchin und hat uns jeden Tag etwas Köstliches aus der traditionellen Küche serviert.

In der Zeit hab ich das chinesische Essen wirklich schätzen gelernt.

Vor allem gedünsteter Fisch ist etwas Wunderbares! Yummi

 

Abigail und Adam haben beide einen Deutschkurs gemacht und so konnte wir alle ab und zu ein paar Worte auf Deutsch wechseln.

Hauptsächlich haben wir aber auf Englisch geredet.

 

Mein Besuch

Mein Besuch, mein Freund Gregor, kam am 14.12 an und musste am 25.12 wieder abreisen.alt

Während er hier war, hab ich mir ein paar Tage auf der Arbeit frei genommen um das ganze Sightseeing-Programm durchzuziehen.

Es war wirklich eine tolle Zeit, ich hab ihn sogar in Ecken von Hongkong geführt, in denen ich selbst noch nicht war ^^

 

altDen schönsten Ausflug hatten wir nach Lentau Island zum Big Buddha.

Wir haben die Schwebebahn benutzt, um dort hin zu kommen. Für den Hinweg haben wir uns sogar für eine Kabine mit gläsernem Boden entschieden, das was wirklich unglaublich schön.

Wenn man mit der Schwebebahn fährt, hat man einen unglaublichen Ausblick, nicht nur auf das wundervolle Grün und das Wasser unter einem, sondern auch auf den riesigen Flughafen. Gregor, der von Flugzeugen/Fliegen fasziniert ist, hat es besonders gut gefallen.

 

Alles in allem war es schön, wieder wen Vertrautes bei mir zu haben.

Auch das er an Heiligabend da war, hat mir sehr geholfen.

 

Weihnachten

Mein zweites Weihnachten ohne Mama, (Vor 4 Jahren hatte ich schonmal eins, das war aberalt echt unschön) daher hab ich mir echt Gedanken gemacht. Aber ich muss sagen, es war gar nicht so schlimm. Gregor und Anneliese ( die Co-Workerin der VEM, eine Deutsche ) haben es mir schon einfacher gemacht.

Am 21.12 waren Gregor und ich bei Anneliese zum Weihnachtsessen eingeladen. Es gab alles, was an einen deutsches Weihnachten erinnert:

altKnödel, Rotkohl, Schinkenbraten, Fisch, Gans und Salat.

Wir hatten sogar ein Feuer (auf einem Bildschirm, aber immerhin) und zum Spiel (die Siedler von Catan) gab es dann leckere, selbst gebackene Kekse, ein Traum.

Die nächsten zwei Tage waren wir auch eingeladen. Am 22. gab es HotPot (auch so eine wundervolle Sache die ich hier entdeckt hab: es ist im Prinzip wie Fondue, nur mit heißem Wasser statt Fett) zusammen mit meiner Gastfamilie und am 23. gab es ein traditionelles, chinesisches Abendessen mit meinem Pfarrer und seiner Familie.

 

Am 24.12 sind Gregor, Anneliese und ich zusammen in die deutsche Kirche zu einem ökomenischen Gottesdienst gegangen.

Das war echt super, deutsche Weihnachtslieder wurden gesungen und deutsche Stimmen waren überall um mich herum, fast wie zuhause :D

alt

Nach dem Gottesdienst sind Gregor und ich zu einem Weihnachtsessen hoch auf den Peak gefahren. Es gab Pizza und eine tolle Aussicht über die Stadt.

 

Am 25. war ich dann in der Rhenish Church zum Weihnachts-/Taufgottesdienst.

Etwas wie das hab ich noch nie gesehen, so viele Leute wurden auf einmal getauft.

 

Das war mein Weihnachten.

 

Neujahr und Umzug 2

Silvester hab ich in der Hongkong Church verbracht.

Begonnen hat alles mit einem Evangelisierungstreffen, ich musste an dem für Kinder teilnehmen.

Gegen Mitternacht haben sich Gemeindemitglieder in der Kirche versammelt um zu singen und um zur Jahreswende die Glocke (die ursprünglich aus Deutschland stammt) zu schlagen. An das Klingen der Glocke wurde eine kleiner Gottesdienst angeschlossen.

 

Am 1.1 ist dann für mich auch ein neues Kapitel angebrochen. Ich bin zu meiner neuen Gastmutter gezogen, sie ist eine indonesische Pfarrerin (ebenfalls eine Co-Workerin der VEM), Mariyam ist ihr Name. Ich hab sie wirklich gerne, wir arbeiten schon vom Beginn meines Aufenthaltes hier zusammen. Sie arbeitet in dem Programm für indonesische Haushaltshelferinnen.

Ich hoffe sehr, das ich eine wundervolle Zeit bei ihn haben werde.

 

Außerdem hoffe ich, dass ihr auch alle eine gesegnete Weihnacht und einen guten Start in das neue Jahr hattet.

 

Bis dann :D

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Kommentare

  1. 1. Bettina Kurbjeweit  |  03 Februar 2015, 16:00

    Schön deinen Blog zu lesen!Viele herzliche Grüße aus Köln-Mitte. Bettina Kurbjeweit

 

 

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